Netzintegration

Mit intelligenter Lade- und Kommunikationstechnik versehen können Elektromobile zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität liefern: Das Elektro-Auto wird dabei nicht nur aus dem Stromnetz geladen. Aus den Akkus der geparkten Fahrzeuge kann eine festgelegte Kapazität in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Ein Teil verbleibt stets als “Fahr-Reserve”.

Ein Beispiel:

Ein Elektroauto mit einem durchschnittlichen Batteriespeichergehalt von 30 Kilowattstunden (kWh) und modernen Lithium-Batteriespeichern steht dann für durchschnittlich 10 kWh tägliche Fahrt zur Verfügung (entspricht 1 Liter Benzin = 70 km Reichweite), 10 kWh stehen für „Stromverschieben“ in das öffentliche Stromnetz zur Verfügung und 10 kWh für die „Fahr-Reserve“. Konkret: Steht das Fahrzeug und hängt am Stromnetz, wird es bei einem erhöhten Stromangebot an Sonne- oder Windstrom aufgeladen, bei einem Mangel an EE-Strom gibt es die mit dem Netzbetreiber vereinbarten max. 10 kWh Regel-Energie wieder ab. Die Energieüber- bzw. unterschüsse können also verschoben, das Netz stabilisiert werden und es entsteht ein Null-Bedarf an neuen Kraftwerken.

Video zu Elektromobilität / Netzintegration; Quelle: juwi Holding AG